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Fortbildungsfahrt vom 10.06. bis 13.06.2004

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Die diesjährige Fortbildungsfahrt führte uns zu einer Werksbesichtigung mit praktischer Anwendung im Hause
   alwitra Flachdach-Systeme GmbH & Co.// D-54229 Trier

 

Folgende Vorbereitungen zu dieser Fahrt wurden getroffen:

  • Den Kontakt zu dieser Firma hat unser Vorstandsmitglied Stefan Neuhauser aus Neresheim in die Wege geleitet.
  • Die Einladungen zu dieser Fahrt wurden von Schriftführer Reinhard Rei gestaltet und anschließend ordnungsgemäß verteilt.
  • Wie jedes Mal bei einer anstehenden Fortbildungsfahrt engagierte sich unser 1. Vorstand, Werner Fünfer, überdurchschnittlich, um noch möglichst viele Mitglieder zur Teilnahme zu bewegen.

Nach allen diesen getanen Vorbereitungen ging es dann am Donnerstag, 10.06.2004 zur ältesten Stadt Deutschlands, nach Trier, los. Die Zusteigemöglichkeiten waren Kümmersbruck, Schwandorf und Regensburg-Dultplatz. So konnte jeder Teilnehmer die für ihn günstigste Anfahrtsstrecke auswählen.

Folgende Anreiseroute zur Übernachtungsstelle wurde festgelegt:     2004_1image005  

Start in Kümmersbruck, A93 Schwandorf, Fronberg, AS Regensburg, A93 Richtung Nürnberg, A6 bis AB-Dreieck Landstuhl, A62 bis AB Dreieck Nonnweiler, A1 bis AS Wittlich, Reil an der Mosel

 

Wir hatten diesmal einen neuen Busfahrer, den Hans, einen echten Oberpfälzer. Seine äußere Erscheinung ist als ein "gestandenes Mannsbild" zu beschreiben. Unser 2. Vorstand Günter Klaus hatte uns ja bei den Vorstandssitzungen immer von seinem Busfahrer „Hans“ erzählt und uns nicht zuviel damit versprochen.
Wir hatten auf alle Fälle mit unserem Busfahrer einen wahren "Meistertransporter", denn mit seinem langen, gepflegten Bart, hat er bereits bei mehreren Wettbewerben einige Meistertitel eingeholt.

Wir hatten das Vergnügen sowohl bei der Anreise als auch bei der Rückreise diverse Bundesländer anzuschauen. Es ist doch immer wieder interessant wie unterschiedlich die Landschaft, Vegetation, die Häuser und Bauten sind.

 

2004_1image007Wunderbar hat auch unsere Bordverpflegung geklappt. Organisiert von unseren Damen Anna Klaus, Regina Müller, Rita Ipfelkofer und Hannelore Pschörer. Wir haben zwischendurch selbstverständlich an einer Raststätte Halt gemacht und einen leckeren Wurstsalat verspeist und uns die Beine vertreten. Es gab außerdem Nussecken, Küchln und Kuchen.

Nachdem wir uns jetzt vom frühen Aufstehen erholt hatten, entwickelten sich im Bus lebhafte Fachgespräche, auch bedingt durch die Dächer, die so im Vorbeifahren an uns vorüberzogen.          

 

2004_1image009So sind wir dann am Donnerstag-
nachmittag so gegen 16.00 Uhr an unserem Reiseziel, Reil an der Mosel angelangt.

 

Die Verteilung der Zimmerschlüssel hatte unser Werner Fünfer auch gleich erledigt.

Am Abend haben wir Schweinelendchen mit Kroketten und Salat vom Büffet verspeist.

Während des Abendessens wurden wir musikalisch begleitet und einige von uns haben dazu sehr stilvoll getanzt.

 

 

Am Freitag, 11.06.04 stand der Besuch bei Fa. Alwitra auf dem Programm.

Fa. Alwitra ist Hersteller von Evalon-Dachbahnen in Trier.

 

Zur Information:

Evalon-Dachbahnen sind hochwertige Kunststoffbahnen für einlagige Dachabdichtungen aller Flachdachbauweisen und Verlegearten. Ihr Werkstoff ist eine Hochpolymerlegierung aus Ethylen-Vinyl-Acetat-Terpolymer (EVA) und Polyvinylchlorid (PVC), ein thermoplastischer Kunststoff nach Maß. Beide Komponenten sind Feststoffe, die auf Dauer unverändert bleiben.

Dieses ist die Basis für gleich bleibende Eigenschaften und höchste Lebensdauer. Der Werkstoff wird zu homogenen weich-elastischen Bahnen kalandriert und je nach Anwendung entweder dabei unterseitig kaschiert mit einem Polyestervlies (Evalon V) mit einem Kunststoffgelege und Glasvlies (Evalon GV), mit einem Kunststoffgelege mit bitumenfreier Selbstklebeschicht (Evalon Sk) oder bleibt unkaschiert (Evalon).

2004_1image011Die Fa. Alwitra hatte ein Fachprogramm mit den Themen Philosophie, praktischer Nutzen und Wirtschaftlichkeit von alwitra Flachdach-Systemen sowie Dachabdichtung mit integrierter Photovoltaik-Anlage vorbereitet. Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Werkskantine hatten wir gleich die Möglichkeit Fragen an die Fachleute zu stellen. Anschließend konnte jeder von uns im Trainingszentrum von Alwitra seine Gewandtheit beim Schweißen dieser Kunststoffbahnen demonstrieren.

Nach Beendigung bedankten wir uns bei den Mitarbeitern der Fa. Alwitra für den interessanten Übungsstag.

 

 

 

 

Unsere Damen bummelten derweil in der City.

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Nach all der Theorie hat die Fa. Alwitra für uns noch eine Überraschung vorbereitet.

Eine Führung durch die historische Römerstadt Trier mit Besichtigung des Domes, einer Basilika, außerdem wurden uns die Zeichen an der historischen Stadtmauer erklärt. Des weiteren haben wir die Überreste eines Badehauses angeschaut, das durch seine Bauweise an das Kolosseum in Rom erinnert.  Zum Dom und der Basilika ist Interessantes zu beschreiben, die schönen Mosaikfenster, eine wundervolle Orgel, der römische Baustil mit prachtvollen Seitenaltären und nicht zu vergessen die Höhe dieser Kirchen mit bis zu 60 Metern.

Schließlich wurden im Dom ja auch berühmte Häupter gekrönt.

 

Auch die Außenmauern dieser Bauwerke mit den zahllosen Verzierungen, den gigantischen Türmen und Kupferkugeln … einfach überwältigend.

 

Abends haben wir dann in unserem Hotel ein vorzügliches Lachssteak in Sahnesoße  mit Bandnudeln verspeist. 2004_1image015So gestärkt und noch voller Tatendrang haben wir eine Erkundungstour durch Reil an der Mosel gemacht. Wir sind durch dieses idylische Weinbergdorf gelaufen, haben die Fachwerkhäuser bewundert. Zum krönenden Abschluss des Abends sind wir in  einer gemütlichen  Weinlaube eingekehrt. Wir hatten eine lebhafte Unterhaltung und der Stefan Neuhauser, der ja auch gut singen kann, hat durch das Vorsingen lustiger Verse zum absoluten Stimmungshoch beigetragen.

 

Allgemein möchte ich unser Quartier beschreiben. Wir waren im Hotel "Weinhaus Schütz“, 56861 Reil an der Mosel in gepflegten Zimmern mit Ausblick auf die Weinberge untergebracht. Es gab jeden Morgen ein großzügiges Frühstücks-Büffet, als Spezialität hat uns die Wirtin das hausgemachte Weingelee empfohlen. Jeden Abend war die Möglichkeit sich zusätzlich zum Hauptmenü sich an einem reichhaltigen Salatbüffet  zu bedienen.

 

 

Am Samstag, 11.06.04 sind wir mit dem Bus nach Bernkastel-Kues gefahren. Wir sind dann in kleineren Gruppen losgezogen. Es konnte ein Weinmuseum oder andere historische Gebäude besichtigt werden. Einige von uns sind auch zu einer Burg gelaufen und haben die Aussicht auf die Weinberge und die Mosel genossen. Außerdem konnte man in der Fußgängerzone die historische Altstadt und das Markttreiben bewundern.

2004_1image017Nachmittags haben wir eine Schifffahrt auf der Mosel gemacht. Die Aussichten im Moseltal waren herrlich.

 

 

 

 

 

 

2004_1image019Nach unserer Rückkehr ins Hotel hat unser Wirt uns in seinem eigenen Weinkeller zur Weinprobe eingeladen. Er hat uns die Jahrgänge und das harte Arbeitsleben in den Weinbergen erklärt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach einem gemeinsamen Abendessen, es gab Schnitzel mit Spargel aus der Gegend, sind wir in die Kegelbahn unseres Hotels gegangen. Es war ein lustiger Abend, weil jeder seine Kegelkünste unter Beweis stellen konnte (oder musste?).

Um Mitternacht gab es noch ein Geburtstagsständchen mit Geburtstagskuchen für unseren Reinhard Rei.

 

Bei unserem Verein steht nicht nur das fachliche Denken und der Austausch von praktischen Erfahrungen der einzelnen Spengler im Vordergrund, sondern auch Kameradschaft und Miteinander etwas erleben, an das man sich gerne erinnert.

 

Am Sonntag, 13.06.04 haben wir dann unsere Rückreise angetreten. Unterwegs haben wir noch das Flugzeug- und Automobilmuseum in Sinsheim besichtigt. Es war interessant Flugzeuge und Autos aus den 50er und 60er Jahren zu  bewundern. 2004_1image023

 

Wir alle haben im Bus nochmals die Erlebnisse dieser Fahrt Revue passieren lassen und hoffen auf ein Wiedersehen im Jahr 2005.

 

 

(Monika Klimmer)

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