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VEREINSAUSFLUG  2002  NACH  SLOWENIEN

1. Tag:

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Bei strahlend schönen Wetter trafen wir uns um 8.30 Uhr bei der Fa. Petz Omnibusreisen in Landshut-Altdorf.

Begleitet wurde unsere Gruppe von unseren Gastgebern der Fa. Otto Wolff, allen voran der Geschäftsführer Herr Dietz, der Verkaufsleiter Herr Blum sowie unser Kontaktmann und Organisator der Fahrt nach Slowenien, Herr Josef Maubach. Des weiteren waren noch folgende Damen und Herren dabei:  OW-Mitarbeitern Fr. Klimmer Niederlassung Weit - Wolff/Augsburg, Hr. Ernst mit Gattin Niederlassung Weit/Landau. image004

Durch den gelungenen Mix aus oberer und mittlerer Führungsschicht des Konzerns sowie Verkaufsleiter und –mitarbeiter aus verschiedenen Regionen einerseits und Spenglermeistern und ihre meist in kaufmännisch verborgen gebliebenen Lebenspartnern andererseits, waren sehr schnell Diskussionen und lebhafte Unterhaltungen im Gange. Die überaus reichhaltige und Handwerker gerechte Verpflegung im Bus war ein großartiger Verdienst von Frau Klaus, Gattin des 2. Vorstandes, die diese mit logistischer Unterstützung des 1. Kassiers, Hr. Andreé, Frau Klimmer von der Niederlassung Weit/Wolff Augsburg, zuverlässig an den Mann bzw. die Frau brachte.


 

Pünktlich um 18.00 Uhr trafen wir im Hotel Merx in Celje ein.

image006Gegen 19.00 Uhr hatte uns Cinkarna zu einem Abendessen geladen, bei dem uns die gesamte Führungsmannschaft recht herzlich begrüßte. Die Herren Direktor Bencina, Gutenberger (technischer Direktor), Federnsberg (Exportleiter) und der etwas später hinzukommende Gernalissimo (die graue Eminenz) Herr Generaldirektor Prelec gaben uns durch ihre herzliche Art das Gefühl schon lange bekannt zu sein. Auch hier gab es nach kurzer Zeit keinerlei Berührungsängste mehr und so kam man vom fachlichen Austausch im Laufe des Abends auch auf slowenische Küche und den hervorragenden Wein zu sprechen. So saß man noch lange beisammen und fühlte sich wohl unter den neuen Freunden.

 

 

 

 

 

 

2. Tag:

Nach dem Frühstück ging es mit Reiseführerin zur gemeinsamen Besichtigung der Burganlage über Celje. Danach trennte sich die Spreu vom Weizen. Während sich letztere im Laufe einer ausgiebigen Stadtführung, die im Rahmen eines Damenprogramms stattfand, über die Geschichte und die Kunstschätze der Stadt informierten, fuhren die Männer zur Werksbesichtigung.

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Das Werk Cinkarna Metallurgical and Chemical Industry Celje, Inc., mit ca. 1500 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Region, ist ein sehr vielseitiger Betrieb, der hauptsächlich Zinkcarbonat für die Farbindustrie sowie Pflanzenschutzmittel und Humus herstellt. Die Produktion des Zinkes umfasst den kleinsten Teil, aber für und mit Abstand den interessantesten.

Nie war man bei der Herstellung von Dünnblechen von Anfang der Schmelze bis zur Verpackung und Lagerung hin so „dabei“ wie hier. Es wurden uns direkte Einblicke vom Hochofen, wo Kollegen Schulter an Schulter mit den Arbeitern standen, bis hin zur Qualitätsprüfung. Hier wurde ein Reißtest sowie eine Analyse des Zinkbleches über modernste Maschinen und PC-Darstellung vorgeführt. So verging die Zeit wie im Fluge und mache Kollegen wollten gar nicht loslassen von diesen, für Handwerker so eindrucksvollen, Produktionsabläufen.

Beeindruckt verließen wir nach Stunden das Werk, um uns mit den Damen in der Stadt zu treffen.image010

Nach einem kurzen Erfrischungsstopp im Hotel ging es weiter in das nahegelegene Naturschutzgebiet des Logar-Tales. In diesem naturbelassenen Tal wurden wir von Mitarbeitern der Firma Cinkarna auf das Herzlichste mit Schnaps und Gulaschsuppe in der firmeneigenen „Hütte“ begrüßt. Auch hier hatten sich unsere slowenischen Freunde etwas originelles einfallen lassen. So galt es für zusammengeloste Gruppen an verschiedenen „Stationen“, auf einem ca. 2 km langen Rundkurs durch das landschaftlich schöne Logar-Tal, Aufgaben zu lösen. Die Aufgaben, bei diesem auf Zeit ausgerichteten Parcours waren: Luftgewehrschießen, Zusammensetzen von Blechpuzzeln aus Otto Wolff-Zink, das Zusammensetzen von verschiedenen Zubehörteilen für eine Rinnenentwässerung, Einlochen von Golfbällen und das Fischen von Otto Wolff-Schlüsselanhängern aus einem Bergwasserfall. Nach einem sportlich-humorvollen „Wettkampf“ und lustigen Spielchen wurden wir mit Köstlichkeiten vom Grill verwöhnt. Bei unterhaltsamer Musik wurde bis zum Abend auch eifrig das Tanzbein geschwungen. Mit einem großen Dankeschön und leisen Servus verabschiedeten wir uns von Cinkarna und den netten Kollegen.

 

3. Tag:


image012Wir verabschiedeten uns von Celje und fuhren an Lujbliana, der Hauptstadt des Landes, vorbei an die kleine aber reizvolle Mittelmeerküste Sloweniens nach Portoroz. Hier kamen wir am frühen Nachmittag an und heuerten umgehend auf einem „Fischkutter“ an. Mit einer Fahrt an der Küste entlang und fangfrischen Fisch auf dem Tisch genossen wir den Nachmittag in vollen Zügen.

Gegen 17.00 Uhr checkten wir im Hotel Slowenija, direkt an der Hafenpromenade, ein und hatten den Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. Während die einen an der Promenade entlang spazierten, tummelten sich einige am Pool, machten Shoppingtouren oder sammelten bei einem kleinen Nickerchen Kräfte für das Abendprogramm.


Nach dem gemeinsamen Abendessen stürzte sich jeder noch mal auf eigene Faust und dann doch wieder zusammen in das pulsierende Nachtleben dieser Hafenstadt.image014

4. Tag:

Jetzt zeigte der Kompass wieder Richtung Heimat und so fuhren wir über das reizvolle Bergseedorf Bled, hier hatte es schon Präsident Tito sehr gefallen, wo man auf einer Sonnenterrasse sitzend die unglaubliche Schönheit der Bergwelt und deren Ruhe genoss. Auf der Rückfahrt hatten wir natürlich soviel Eindrücke gesammelt, dass durch die Gespräche darüber die Zeit nur so verflog. Bedanken konnten wir uns auch noch für die spontane Spende von Herrn Dietz, Herrn Blum und Herrn Maubach an den Verein, für die gute Betreuung und Begleitung der Mitreisenden Anhänger, für die Entscheidung der Frau Klimmer als erste Frau im neuen Jahrtausend dem Verein beizutreten, bei Frau Klaus für die wunderbare Verpflegung und natürlich bei unserem altbewährten Busfahrer Egidius von der Fa. Petz guten, sicheren und immer pünktlichen Fahrten. Ein ganz besonders herzlicher Dank geht an die Firmen Otto Wolff Düsseldorf und Cinkarna Slowenien für die Einladung und die tollen und beeindruckenden Tage, insbesondere Herrn Josef Maubach, Produktbereichsleiter von Otto Wolff aus Düsseldorf, möchte ich nochmals dankend erwähnen. Auf Messen getroffen, durch Fachgespräche schätzen gelernt hat er diese Tage fast väterlich im Hintergrund wirkend toll organisiert und geleitet. Im Namen des Vereins und auch persönlich ein recht herzliches VERGELT´S GOTT!

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